© Burkhard Ohse

Landkreis Gifhorn empfängt Uesbekistan

 

Mit der Zusage, dass der Landkreis Gifhorn gemeinsam mit der Stadt Wittingen, der Stadt Gifhorn, der Gemeinde Isenbüttel und der Gemeinde Meinersen Host Town ist, wurde lange daraufhin gefiebert, welche Delegation uns für vier Tage besuchen wird. Nun steht fest, dass die vierzigköpfige Delegation aus Usbekistan zu uns kommt. Die drei obersten Wünsche der Delegation hier vor Ort sind kulturelles Programm, Sportaktivitäten und Training sowie der Austausch vor Ort. Der Austausch erfolgt dann über Dolmetschende, die sowohl Usbekisch sprechen als auch deutsch. Die Usbekische Delegation kommt aus der Special Olympics Region Europa Eurasien.

Wichtig ist bei der Veranstaltung im nächsten Jahr, dass alle Sporttreibenden unter der Fahne von Special Olympics bei der Eröffnungsfeier eintreten. Die Teilnehmenden sind bei den Spielen keine offiziellen Vertretenden ihrer eigenen Nation. Der Austausch und die Gemeinschaft sollen bei dem Großereignis im Vordergrund stehen, sodass auch im Rahmen des Host Towns von Nationalflaggen abgesehen wird.

Wenn die Athleten*innen aus Usbekistan hier ankommen, wird ein weiteres spannendes Thema die Verpflegung werden. Hier sind Suppen (Schurpa und Naryn), Salate und Reisgerichte die Hauptspeisen. Somit ist bei den Mahlzeiten ein guter Mix aus heimischen Essen und „klassisch deutschem Essen“ geplant. Eine gute ausgewogene Verpflegung über die Zeit ist besonders wichtig.

Mittlerweile ist auch bekannt, auf welche Sportarten der Fokus in Gifhorn liegen wird. Da die Delegation sehr groß ist, kommt hier einiges zusammen – Badminton, Bowling, Judo, Leichtathletik, Rhythmische Gymnastik, Schwimmen, Tischtennis und Turnen. Da bei der Delegation das Training zu den drei Erstwünschen gehört, stellt sich die Arbeitsgruppe darauf ein, hier auch vorbereitende Maßnahmen zu treffen. Besondere Freude kommt bei Svenja Liermann vom KreisSportBund Gifhorn auf: „Ich selbst mache seit vielen Jahren Judo und freue mich natürlich, dass die Sportart mit dabei ist. Seit ein paar Jahren bin ich auch Landeskadertrainerin für die geistig behinderten Judosportler*innen in Niedersachsen“. Somit sind Freundschaftskämpfe, sofern das von der Delegation gewünscht ist, problemlos zu arrangieren. Eine größere Herausforderung mit einer Trainingseinheit sieht die Arbeitsgruppe bei den Bowlingspieler*innen. Aber da wird sich sicher noch eine Lösung finden.

In den kommenden Wochen liegt der Fokus der Arbeitsgruppe auf der Unterkunft, dem Sponsoring und die Ausgestaltung der Programmpunkte. Außerdem wird sich auf das Thema „Barrierefreiheit“ konzentriert.